Schraubwerkzeuge – Schlüssel, Knarren und Drehmoment für jede Verschraubung

Schraubwerkzeuge, Schraubenschlüssel, Knarren

In unserer Kategorie Schraubwerkzeuge finden Sie Werkzeuge zum Anziehen und Lösen von Verschraubungen für Werkstatt, Industrie und Montage. Vom Schraubenschlüssel über Winkelschraubendreher und Knarre bis zum Drehmomentschlüssel und Kfz-Werkzeug ist jede Bauform vertreten, die an einer Schraubverbindung gebraucht wird.

Bei den Schraubenschlüsseln reicht das Sortiment vom Ringmaulschlüssel aus CV-Stahl über Maulringratschenschlüssel bis zum Rollgabelschlüssel. Die Winkelschraubendreher decken Innensechskant und Torx ab, und unter Steckschlüssel & Knarren stehen Ratschen, Stecknüsse, Verlängerungen und Adapter für die Antriebe 1/4, 3/8 und 1/2 Zoll bereit.

Wo ein festgelegtes Anzugsmoment gefordert ist, greifen Sie zu den Drehmomentwerkzeugen; für Rad- und Fahrzeugarbeiten hält der Bereich Kfz Werkzeuge unter anderem Kreuzschlüssel, Bandschlüssel und Rollbrett bereit. Jetzt Schraubwerkzeuge kaufen und auf bewährte Werkstattqualität setzen!

Welcher Schlüssel gehört an welche Verschraubung?

Die Bauform entscheidet darüber, wie viel Kraft die Schraube tatsächlich erreicht. Der Maulschlüssel greift nur an zwei Seiten und ist deshalb die schlechteste, aber oft einzig mögliche Wahl, wenn seitlich kein Platz ist. Der Ringschlüssel umschließt den Kopf vollständig und trägt an allen Ecken – er gehört überall dorthin, wo festsitzende Verbindungen zu lösen sind. Die Knarre mit Nuss vereint beides mit schnellem Arbeiten, braucht aber Bauhöhe über der Schraube.

Bei festsitzenden Schrauben gilt die Reihenfolge: erst Ring oder Nuss, dann Verlängerung, dann Kriechöl mit Einwirkzeit – und erst zuletzt mehr Kraft. Wer die Reihenfolge umdreht, rundet den Kopf und macht aus einer Minute Arbeit eine Stunde. Ein Sechskant, der schon Spuren zeigt, wird mit einem Zwölfkant-Ring endgültig ruiniert; dort gehört eine Sechskantnuss hin, die auf den Flanken trägt statt auf den Ecken.

Wann der Drehmomentschlüssel wirklich nötig ist – und wie er lange stimmt

Überall dort, wo eine Vorspannung die Funktion sichert, ist das Drehmoment keine Feinheit, sondern die Konstruktion selbst: Radschrauben, Zylinderkopf, Fahrwerk, alles mit Dichtung darunter. Zu wenig Moment löst sich, zu viel dehnt die Schraube über ihre Streckgrenze – sie hält dann beim Anziehen und bricht später. Beides sieht man der Verbindung nicht an.

Ein Drehmomentschlüssel bleibt nur genau, wenn er richtig behandelt wird. Nach dem Gebrauch auf den kleinsten Wert zurückdrehen, damit die Feder entspannt – aber nicht unter den Skalenanfang, das verstellt die Vorspannung. Nicht zum Lösen benutzen, nicht verlängern, und nach dem Klick nicht nachdrücken. Und wer ihn beruflich einsetzt, lässt ihn prüfen: Ein Schlüssel, der um zehn Prozent danebenliegt, fällt im Alltag niemandem auf.