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Allg. Schutzprodukte – Kniebrett und Sitzkissen für Arbeiten am Boden
Wer kniend oder sitzend arbeitet, spürt den Untergrund nach wenigen Minuten. Genau hier setzen unsere allgemeinen Schutzprodukte an: Ein Kniebrett und ein Sitzkissen von TECWERK bringen Abstand zwischen Körper und harten, kalten Boden – beim Fliesenlegen, bei Montagearbeiten und bei Reparaturen in Bodennähe.
Das Kniebrett misst 490 x 245 mm bei 30 mm Stärke und bietet damit beiden Knien gleichzeitig Platz, statt jedes Knie einzeln abzustützen. Das Sitzkissen fällt mit 290 x 340 mm und 15 mm Stärke flacher aus und dient als Sitzunterlage, wenn länger an einer Stelle gearbeitet wird.
Beide Formate sind leicht, jederzeit griffbereit und schnell von einer Arbeitsstelle zur nächsten mitgenommen – ob in der Werkstatt, auf der Baustelle oder im Innenausbau. Bei schraubendealer.com bekommen Sie Kniebrett und Sitzkissen einzeln und kombinieren beides so, wie die Arbeit es verlangt. Jetzt Schutzprodukte kaufen und Knie und Rücken spürbar entlasten!
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Was kniende Arbeit mit dem Körper macht
Beim Knien ruht ein erheblicher Teil des Körpergewichts auf einer sehr kleinen Fläche unmittelbar unter der Kniescheibe. Genau dort liegt ein Schleimbeutel, ein flaches Gleitpolster zwischen Haut und Knochen, das auf Dauerdruck mit Entzündung und Schwellung reagiert - im Handwerk seit jeher als Fliesenlegerknie bekannt. Hinzu kommt die Kälte: Estrich und Beton entziehen dem Körper über Stunden Wärme, und stark gebeugte Knie drücken zugleich auf Gefäße und Meniskus.
Eine Unterlage wirkt gegen beides zugleich. Sie verteilt den Druck auf eine deutlich größere Fläche, sodass die Belastung pro Quadratzentimeter sinkt, und sie trennt thermisch vom kalten Boden. Dass langjährige kniende Tätigkeit als Ursache von Gelenkschäden anerkannt ist, macht deutlich, dass es sich hier nicht um Bequemlichkeit handelt, sondern um Vorbeugung - und die wirkt nur, wenn die Unterlage tatsächlich jedes Mal benutzt wird und nicht im Fahrzeug bleibt.
Kniebrett, Kniekissen oder Knieschoner am Bein?
Knieschoner werden am Bein getragen und sind damit immer dabei, auch wenn Sie ständig die Position wechseln - beide Hände bleiben frei. Ihre Schwächen liegen in der kleinen Auflagefläche, im Verrutschen und in den Riemen: Sitzen sie zu straff, schnüren sie die Kniekehle ab und behindern den Rückfluss des Blutes.
Eine Unterlage auf dem Boden macht es genau umgekehrt. Sie bietet Platz für beide Knie, drückt nirgends am Bein, schnürt nichts ab und lässt sich zusätzlich als Ablage für Werkzeug oder als Sitz nutzen. Dafür muss man sie beim Weiterrücken mitnehmen. Daraus ergibt sich eine brauchbare Faustregel: Wandert die Arbeit - Rohrleitung, Kabelkanal, Sockelleiste -, sind Schoner am Bein im Vorteil. Bleibt sie an einem Punkt - Fliesen, Montage, Reparatur unter einem Gerät -, ist die Unterlage die angenehmere Lösung. Ein flaches Sitzkissen ergänzt beides, denn Hocken belastet die Kniegelenke stärker als Knien; wo es die Arbeitshöhe zulässt, sitzt man besser, als man kauert.
Woran erkennen Sie eine Unterlage, die etwas taugt?
Ausschlaggebend ist der Schaum. Geschlossenzelliges Material nimmt weder Wasser noch Öl oder Kühlschmierstoff auf, bleibt formstabil und lässt sich abwischen; offenzelliger Schaum saugt sich voll, wird schwer, riecht und drückt nach kurzer Zeit bis auf den Boden durch. Ebenso wichtig ist die Härte: Zu weiches Material sackt unter dem Kniedruck komplett zusammen und wirkt dann gar nicht mehr, zu hartes gibt jede Unebenheit des Bodens direkt weiter. Der brauchbare Bereich liegt dazwischen.
Achten Sie außerdem auf eine rutschhemmende Oberfläche, damit die Unterlage beim Aufstützen nicht wegschiebt, und auf saubere, abgerundete Kanten - an scharfen Kanten beginnt der Schaum als Erstes auszubrechen. Zur Reinigung genügen Wasser und milde Reiniger; aggressive Lösemittel machen viele Schäume brüchig und lassen sie zerbröseln.
Was die beste Unterlage nicht ersetzt
Kehren Sie die Arbeitsstelle ab, bevor Sie die Unterlage hinlegen. Schrauben, Fliesensplitter, Späne und Kies drücken durch jedes Polster hindurch und heben die Wirkung punktuell komplett auf - ein einzelner Splitter unter dem Knie tut mehr weh als der blanke Boden. Auf frischem Estrich oder feuchtem Untergrund gehört zusätzlich eine Folie darunter, sonst zieht die Unterlage Feuchtigkeit.
Der wichtigste Punkt aber ist der Haltungswechsel. Keine Unterlage macht Dauerknien unschädlich; stehen Sie regelmäßig auf, strecken Sie die Beine und wechseln Sie zwischen Knien, Sitzen und Stehen. Prüfen Sie außerdem, ob die Arbeit wirklich am Boden stattfinden muss - was sich auf einen Bock oder Tisch legen lässt, gehört dorthin. Und eine Warnung zum Schluss: Ein Kniebrett ist keine Trittstufe. Auf die Kante gestellt kippt es, und ein Sturz wiegt schwerer als der Weg zur Leiter.