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Arbeitsschutz – Hand-, Augen-, Atem- und Gehörschutz für den Betrieb
In unserer Kategorie Arbeitsschutz finden Sie persönliche Schutzausrüstung (PSA) für sicheres Arbeiten. Von Handschutz über Atemschutz bis Gehörschutz – geprüfte Qualität bekannter Marken wie Ansell und 3M nach den einschlägigen EN-Normen und PSA-Kategorien.
Ob in Industrie, Handwerk, Metallbau oder Labor – mit der richtigen Schutzausrüstung schützen Sie Hände, Atemwege und Gehör zuverlässig bei jeder Tätigkeit. So bleibt die Sicherheit am Arbeitsplatz auch bei rauen Bedingungen gewährleistet.
Welche Schutzausrüstung braucht welcher Handgriff?
Schutzausrüstung wird selten aus Bequemlichkeit weggelassen, sondern weil sie beim konkreten Handgriff stört. Deshalb lohnt es, sie nach Tätigkeit auszuwählen statt nach Vorschrift. Beim Handschutz entscheidet die Beschichtung: Nitril hält Öl und Kraftstoff ab und gibt auf glatten Teilen Griff, Polyurethan lässt mehr Gefühl für kleine Schrauben, und schnittfeste Gewebe gehören überall dort hin, wo Blech oder Glas im Spiel ist. Ein Handschuh, der zu dick für die Arbeit ist, landet in der Tasche.
Beim Augenschutz ist die Bauform wichtiger als die Scheibe: Beim Flexen und Schleifen fliegt Material auch von unten und von der Seite, dort versagt eine offene Bügelbrille. Gehörschutz wirkt nur, wenn er dauerhaft sitzt – für kurze, wiederkehrende Arbeiten sind Kapseln praktischer, weil man sie in Sekunden auf- und absetzt, ohne sie mit schmutzigen Händen ins Ohr zu drehen. Und der Atemschutz richtet sich nach dem Stoff, nicht nach der Staubmenge: gegen Quarz- und Holzstaub eine Partikelmaske, gegen Lösemittel und Lacknebel nur ein Filter mit passender Gaskennzeichnung.
Der Teil, der meistens vergessen wird: die Haut
Hautprobleme sind in Werkstattberufen die häufigste Berufskrankheit – und sie entstehen nicht bei einem großen Ereignis, sondern durch tägliches Entfetten, Waschen und Handschuhtragen. Die Reihenfolge, die wirklich hilft, ist einfach: vor der Arbeit eine Schutzcreme, die zum Stoff passt (wasserlöslich oder fettend), nach der Arbeit ein Reiniger, der nicht stärker ist als nötig, und danach eine Pflegecreme.
Besonders unterschätzt wird der Reiniger: Handwaschpasten mit grobem Reibmittel holen den Schmutz heraus, tragen aber auch die Hornschicht ab. Wer sie mehrfach täglich benutzt, bekommt rissige Haut, durch die Kraftstoff und Kühlschmierstoff dann erst recht eindringen. Und ein Handschuh über feuchten Händen weicht die Haut zusätzlich auf – Trocknen gehört zum Anziehen dazu.